Die Papitzer Lachen zu Gast in Gohlis

 Foto: Maria Vitzthum

Dia-Abend zu den Papitzer Lachen füllt das Kontaktbüro bis auf den letzten Platz

Die Papitzer Lehmlachen üben eine große Faszination auf die Leipziger und Schkeuditzer aus. Die Exkursion dorthin, die wir aufgrund der Sensibilität des Gebiets nur einmal im Jahr anbieten dürfen, ist so beliebt, dass wir leider immer wieder vielen Interessierten absagen müssen. Aus diesem Umstand ist die Idee geboren, die Papitzer Lachen einmal - sozusagen - in unser Kontaktbüro zu holen und durch einen Infoabend über dieses wunderschöne Naturschutzgebiet mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, etwas über die Natur und Geschichte dieser Landschaft zu erfahren - wenn auch nur mittels Worten und Bildern.

Und tatsächlich wirkte das Thema auch außerhalb des natürlichen Umfelds wie ein Magnet - bis auf den letzten Platz war das Kontaktbüro am Abend des 13. September gefüllt. Projektmitarbeiterin Maria Vlaic entführte die Gäste auf eine virtuelle Reise in die Elster-Luppe-Aue südlich von Schkeuditz. Es gingt um die Geschichte der Lachen, die durch Lehmabbau zwischen dem späten 19. Jahrhundert und 1974 entstanden sind und um ihre heutige Bedeutung als Naturschutzgebiet. Als künstlich entstandene Stillgewässer bieten sie wichtige Lebensräume für viele auentypische Arten, unter anderem für die Rotbauchunke oder die Sumpfwolfsmilch. Und auch für die Menschen der Umgebung haben die Lachen eine wichtige Bedeutung als Erholungsgebiet erlangt. Zu DDR-Zeiten waren die Lachen bei FKK-Anhängern beliebt. Heute zieht es viel Naturliebhaber aufgrund der ursprünglich wirkenden Landschaft dorthin. Das Zusammenspiel von Wasser-, Wald- und Wiesenflächen gestaltet Spaziergänge durchs Gebiet abwechslungsreich und mit etwas Glück kann man eine große Vielfalt unterschiedlicher Tiere hören und sehen. Auch 2018 wird es bei einer Exkursion in die Lachen wieder die Möglichkeit dazu geben. Ab Jahresende wird der Termin auf unserer Homepage bekannt gegeben.

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Mo: 9–18 Uhr
Di–Do: 9–15 Uhr

Eingang über Coppistraße, neben Nr. 69
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