Leipziger Auwald

Als breites, grünes Band durchzieht der Auwald die Stadt Leipzig von Süden nach Nordwesten und reicht dort bis an die Stadt Schkeuditz heran. Die Flächen des Leipziger Hartholzauwalds sind die mit Abstand größten zusammenhängenden in Sachsen. Größere oder ähnlich komplexe Bestände sind erst wieder im Mittelelbe- und im Rhein-Main-Gebiet vorhanden. Hinsichtlich des Anteils der Auwaldfläche innerhalb des Stadtgebietes nimmt der Leipziger Auwald mit 1630 ha im deutschlandweiten Vergleich sogar den 2. Platz ein. In kaum einer anderen europäischen Metropole ist die Verzahnung von städtischem Raum und schützenswerter Natur so eng und die Nutzungsmöglichkeiten von Stadtnatur zur Naherholung und Freizeitgestaltung so vielfältig. Dementsprechend stark ist die Bindung der Bürger an ihren Stadtwald.

Doch zahlreiche menschliche Eingriffe haben sich als Gefährdung für die Vielfalt des Auwalds erwiesen. Flussregulierungsmaßnahmen, umfangreiche Eindeichungen, die Trockenlegung von Acker- und Wiesenflächen sowie der Bergbau führten gravierende Veränderungen in der Aue herbei: Eine auentypische Dynamik der Wasserstände ist nicht mehr vorhanden, auch regelmäßige Überflutungen gibt es nicht mehr und mit dem Verlust des Wassers droht auch der Artenreichtum des Auwalds zu verschwinden. Um der fortschreitenden Austrocknung des Auwalds entgegenzuwirken, ihm wieder mehr Wasser zuzuführen und die auentypischen Biotopstrukturen zu fördern und zu erhalten, wurde das Projekt „Lebendige Luppe“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Wasserversorgung des Auensystems grundsätzlich zu verbessern.

Weiterführende Informationen zum Auwald gibt es auf www.leipziger-auwald.de.


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Michael-Kazmierczak-Str. 25
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Mo: 9–18 Uhr
Di–Do: 9–15 Uhr

Eingang über Coppistraße, neben Nr. 69
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