Ein Gewinn für Mensch und Natur

Lebensraumvielfalt des Leipziger Auwalds

Die naturnahe Flussauenlandschaft von Weißer Elster, Pleiße, Luppe und ihren Nebenflüssen ist ein europaweit bedeutsames Ökosystem mit verschiedenen besonders schützenswerten Lebensraumtypen wie großflächigen Altbeständen der Hartholzaue, Stieleichen-Hainbuchenwäldern, Resten von Weichholzauen, wertvollen Stromtal-Auenwiesen, Frisch-, Feucht- und Nasswiesen sowie Fließ- und Stillgewässern. Leipzigs Auensystem beherbergt außerdem zahlreiche und gut erhaltene, feuchte Hochstaudenfluren und geophytenreiche Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwälder. Als Hartholzaue bezeichnet man die auf höherem Niveau gelegenen und somit weniger von Flussausuferungen betroffenen Waldgebiete einer Auenlandschaft. Eine ursprüngliche und intakte Hartholzaue wird vor allem durch die Baumarten Eiche, Esche und Ulme bestimmt. Doch mit zunehmender Austrocknung nehmen auch untypische Vertreter der Hartholzaue wie Berg- und hauptsächlich Spitzahorn zu. Die Weichholzaue hingegen ist durch eine ufernahe Lage und damit einhergehende regelmäßige Überstauungen der Gewässer geprägt. Im Leipziger Auwald existieren nur noch kleinflächige Reste der Weichholzaue. Besonders schützenswert sind daher die Restvorkommen der Silberweiden-Weichholzaue, die man an der Luppe südlich von Schkeuditz-Modelwitz finden kann.

Aktuelles
7. Auenökologischer Workshop vom 16. - 18. Mai 2017
Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler des Projekts Lebendige Luppe treffen sich zum Austausch mit Kollegen in Koblenz ...mehr
Vielfalt am Himmel und Vielfalt im Wald – Tag der Artenvielfalt am 13. Mai 2017
Am vergangenen Samstag, dem 13. Mai, hatten wir zum 4. Mal anlässlich des Tages der Artenvielfalt zu verschiedenen Exkursionen in die Leipziger und Schkeuditzer Auenlandschaft eingeladen. ...mehr
Papitzer Lachen-Exkursion: Den Fröschen wars zu kalt
Am 22. April stand unsere alljährliche Exkursion in die Elster-Luppe-Aue auf dem Programm. ...mehr
Termin: 07.06.2017
„Naturwissenschaftliche Begleitforschung im Projekt Lebendige Luppe – ein Zwischenbericht“
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04157 Leipzig
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Mo: 9–18 Uhr
Di–Do: 9–15 Uhr

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