Mit Landkarte und Sammelheft durchs Leutzscher Holz

 Foto: Ludo van den Bogaert

Am 19. August stieg die 3. Leipziger Fahrrad-Auwald-Rallye, eine Fahrrad-Schnitzeljagd mit vielen Informationen, Experimenten und Spielen rund um das Thema Auwald und seine Tier- und Pflanzenwelt.

Startpunkt in diesem Jahr war der Spielplatz kurz vor der Kleingartenanlage Waldluft. Hier gab es für alle Rallyeteilnehmerinnen und -teilnehmer eine Landkarte zur Orientierung und ein Sammelheft, das es im Laufe der Rallye zu füllen galt. Verraten wurde dann noch der Standpunkt der ersten Station in Form eines Kreuzes auf der Karte und schon konnte es losgehen. An Station 1 wartete die Geowerkstatt mit einem Experiment zu Boden und Wasser. Erfolgreich absolviert gab es einen Aufkleber ins Sammelheft und ein Kreuz auf die Karte, wo die nächste Station zu finden war. Den Weg finden mussten die kleinen und großen Radler dann allein. Am Stand des Naturkundemuseums galt es Waldpflanzen ihre Früchte zuzuordnen und die Mitarbeiterinnen des Schulbiologiezentrums fragten nach, welches Waldtier welche pflanzliche Nahrung vertilgt. Im weiteren Verlauf der Strecke gab es ein Legespiel zu den Stoffkreisläufen bei der Photosynthese (Station Lebendige Luppe) sowie ein Vogel- (NABU Leipzig) und ein Auwaldquiz (Umweltinformationszentrum - UIZ) zu lösen. Aufgaben zum Thema Holz hatte die Auwaldtstation am letzten Rallye-Stand im Angebot: Man musste verschiedene Holzscheiben ihren Baumarten zuordnen und - gar nicht so eingach - aus verschiedenen Holzteilen einen stabilen Turm bauen. Nach 5 km und etwa 2 Stunden gelangten alle wohlbehalten und mit gefüllten Sammelheften wieder ans Ziel.

Zur Belohnung winkte jedem Kind eine Urkunde, die das erfolgreiche Absolvieren der 3. Leipziger Fahrrad-Auwald-Rallye bescheinigte. Zusätzlich wartete auf alle Teilnehmenden ein gefüllter Stoffbeutel mit kleinen Preisen. Die Erwachsenen konnten sich über die Broschüre "Der Wert unseres Auwalds" freuen, in der die Ökosystemleistungen unserer Auenlandschaft näher erläutert werden. Und nach der Wahl eines Ökosystemleistungsbuttons konnte dann jeder als selbsternannte/r Auenexpert/in, Nassforscher/in oder Hinterwälder/in nach Hause gehen.

Das Projektteam bedankt sich bei allen Beteiligten von Geowerkstatt, Naturkundemuseum, NABU Leipzig, UIZ und Auwaldstation, die ihren Samstag im Wald verbracht und damit vielen Familien eine erlebnis- und lehrreiche Rallye beschert haben!

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