Frühlingsexkursion zu den Papitzer Lachen

Spielerisch wurde die Entwicklung von Weich- und Hartholzaue erklärt. Foto: NABU Sachsen

Die Papitzer Lachen bei Schkeuditz sind ein ökologisch besonders wertvoller Teil der Leipziger Auenlandschaft. Sie haben eine interessante Geschichte und sind heute vor allem für Amphibien ein wertvoller Lebensraum. Am 21. März 2015 hatte das Projekt „Lebendige Luppe“ zu einer Frühlingsexkursion in dieses sensible Naturschutzgebiet eingeladen.

Geführt von den Projektmitarbeiter_innen Birgit Peil und René Sievert konnte man die Frühlingsnatur am Wegesrand und das Projekt kennen lernen. Außerdem war die kleine Wanderung ein Ausflug in die Geschichte der Landschaft.

Unterwegs gab es immer wieder Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt. - Foto: NABU Sachsen Der Weg führte durch den Auwald, wo man auch ehemalige Flussläufe finden kann. - Foto: NABU Sachsen Totholz gehört in einen ökologisch wertvollen Wald und führte zu Gesprächen über naturverträgliche Forstwirtschaft. - Foto: NABU Sachsen Einige ehemalige Flussabschnitte sind mit Wasser gefüllt, ... - Foto: NABU Sachsen ... ebenso wie die Lachen, die auf den Beginn der Amphibien-Laichsaison warten. - Foto: NABU Sachsen In den Lachen wird bald die Amphibien-Laichsaison beginnen. - Foto: NABU Sachsen Nach rund zweieinhalb Stunden führte der Weg über Wiesen an der Weißen Elster zurück zum Startpunkt der Frühlingswanderung. - Foto: NABU Sachsen

Entstanden sind die flachen Gewässer durch Lehmabbau für die Ziegelproduktion. Bei der Exkursion konnte man auch Spuren dieser historischen Nutzung finden, ehemalige Flussbetten durchqueren sowie Flora und Fauna beobachten. Mit kleinen Naturerlebnis- und Ratespielen wurden die Funktionen und Probleme des Auenökosystems veranschaulicht. Kleine und große Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmer haben viele interessante Informationen zu diesem besonderen Stück Natur bekommen. Am Wegesrand wurden Vögel wie Zilpzalp, Grünspecht oder Singdrossel vorgestellt, auch Schellenten und Milane konnte man mit Ferngläsern beobachten. Erklärungen gab es außerdem zu den verschiedenen Baumarten und einigen Pflanzen am Waldboden. Mit einem kleinen Experiment wurden die Besonderheiten des Auebodens erklärt, und beim Amphibienstimmen-Quiz konnte man dem Froschkonzert lauschen. Angesichts der kühlen Witterung kamen die Stimmen allerdings aus dem Tablet-PC, denn in natura waren die Lurche nicht aktiv.

Mit den Exkursionsteilnehmer_innen, die zum Teil aus eigenem Erleben über die Geschichte des Gebietes berichten konnten oder sich mit Tier- und Pflanzenarten auskannten, entwickelten sich interessante Gespräche.



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