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Fund eines seltenen Insekts im Leipziger Auwald

Der Leipziger Auwald als Hotspot der Artenvielfalt ist von Austrocknung bedroht und damit die Existenz der vorhandenen Flora und Fauna. | Foto: Mathias Scholz | UFZ
Der Leipziger Auwald als Hotspot der Artenvielfalt ist von Austrocknung bedroht und damit die Existenz der vorhandenen Flora und Fauna. | Foto: Mathias Scholz | UFZ

Wie die Universität Leipzig berichtete haben Forschende und Biologiestudierende bei einer zoologischen Freilandexkursion im Leipziger Auwald ein extrem seltenes Insekt entdeckt, den Mückenhaft (Bittacus hageni). Bei diesen Schnabelfliegen handelt es sich um eine besonders seltene Art, die bis 2003 in Deutschland als ausgestorben galt. Nun wurde diese Schnabelfliegenart das erste Mal im östlichen Teil Deutschlands nachgewiesen. Damit wird ein weiteres Mal die Wichtigkeit und Bedeutung des Leipziger Auwaldes als Biodiversitätshotspot und gleichzeitig von Austrocknung bedrohten Lebensraum unterstrichen.

In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig den Wasserhaushalt im Leipziger Auenwald zu verbessern. Um dies zu bewerkstelligen sind verschiedene Maßnahmen notwendig, die aufeinander aufbauen und ineinandergreifen. Das Projekt Lebendige Luppe ist dabei ein Baustein auf dem Weg zu einer intakten Leipziger und Schkeuditzer Auenlandschaft. Kürzlich haben wir über den Fortschritt im Bauabschnitt am Zschampert berichtet. Die Bauarbeiten an diesem Abschnitt werden im nächsten Jahr beginnen.

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