Wasser für die Papitzer Lachen

Besuch im Projektgebiet nördlich der Neuen Luppe
Etwa zweimal im Jahr trifft sich die Projektbegleitende Arbeitsgruppe (PAG), um sich vom aktuellen Stand ein Bild zu machen und Informationen auszutauschen. Am 7. Mai fand ein solches Treffen in der Domholzschänke statt.

Dazu kamen Projektmitarbeiter aus Leipzig, Schkeuditz, des NABU Sachsen sowie von Universität Leipzig und Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) mit Fachleuten, den Fördermittelgebern, anderen Projektpartnern und verschiedenen Behördenvertretern zusammen.

Am Vormittag startete zunächst eine Exkursion in das Projektgebiet nördlich der Neuen Luppe, wo der NABU Sachsen für Planung und Bau zuständig ist. Hier soll durch das Projekt „Lebendige Luppe“ die Wasserversorgung der ökologisch besonders wertvollen Papitzer Lehmlachen verbessert werden. Außerdem sind positive Veränderungen auch auf den umgebenden Flächen vorgesehen. Zudem soll der Wasserfluss durch alte Flussläufe hergestellt werden.

Mitarbeiter des NABU informierten die Exkursionsteilnehmer vor Ort über die geplanten Maßnahmen und den aktuellen Stand der Umsetzung.

Die Exkursion wurde von den NABU-Mitarbeiter_innen Philipp Steuer (links) und Dr. Maria Vlaic (2.v.l.) angeführt. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen Zwischenstopp auf dem Deich der Neuen Luppe. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen An der Furt durch die Namenlose Luppe wurden einige geplante Baumaßnahmen erläutert. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen Bei einem kurzen Regenschauer wurden die Erläuterungen unter dichtem Blätterdach fortesetzt. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen Anna Herkelrath vom Institut für Geographie informierte über Ergebnisse der Grundwasseruntersuchungen. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen Ohne weitere Regenschauer ging es weiter durch die Landschaft der Luppeaue. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen Dr. Annett Krüger vom Institut für Geographie erläuterte an einem Bodenprofil, das sie zunächst wieder freilegen musste, die Forschungsarbeiten. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen An einem Bodenprofil erläuterte Dr. Annett Krüger vom Institut für Geographie die Forschungsarbeiten. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen Frühlingsnatur in der Luppeaue. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen An der Weißen Elster wurde erläutert, wie in Zukunft das Flusswasser zu den Lachen geleitet wird. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen Auch im Auwald an den Papitzer Lachen blüht derzeit der Bärlauch. Er ist aber nur auf den trockeneren Standorten zu finden. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen Auch die Wasserpflanzen profitieren vom Schutz der Papitzer Lachen, beispielsweise Sumpfwolfsmilch und Wasserhahnenfuß. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen Nach einer Mittagspause folgten verschiedene Vorträge und Diskussionen in der Domholzschänke. - Foto: René Sievert | NABU Sachsen

Nach diesem Ausflug in die Natur der Luppeaue folgte am Nachmittag ein Vortrags- und Diskussionsteil in der Domholzschänke. Wissenschaftler von UFZ und Universität berichteten über neueste Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Begleitforschung, beispielsweise zur Amphibienfauna in den Papitzer Lachen, über Wasseranalysen und botanische Untersuchungen.

Abschließend wurde auch über die aktuellen Arbeiten aus dem Bereich Planung und Bau südlich der Neuen Luppe informiert. Hier ist die Stadt Leipzig für die Umsetzung des Projekts „Lebendige Luppe“ verantwortlich und konnte die neuesten Vorstellungen dazu präsentieren.

Aktuelles
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Der Leipziger Auwald – Ort der Vielfalt, der Erholung und der Bildung – zieht sich wie ein grünes Band durch die Stadt und wird von den Bürgerinnen und Bürgern oft besucht und intensiv genutzt. Prof. Dr. Sylke Nissen und Dipl.-Pol. Karin Lange, die das Projekt Lebendige Luppe sozialwissenschaftlich begleiten, haben im Rahmen der kommunalen Bürgerumfrage über 1.500 Personen nach ihrer Einstellung zur Natur in der Stadt und zum Nutzungsverhalten der heimischen Auenlandschaft befragt. ...mehr
Molchmonitoring in den Papitzer Lachen
Die Papitzer Lachen sind Teil des FFH-Gebietes Leipziger Auensystem. In diesem Gebiet stehen Kammmolch und Rotbauchunke, als FFH-Arten unter einem besonderen Schutz. Um diesem Schutz gerecht zu werden, ist es wichtig durch ein sogenanntes Monitoring mehr über diese Amphibien in Erfahrung zu bringen. ...mehr
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Termin: 06.11.2019
Fachtagung: Lebendige Luppe im Kontext einer zukünftigen Auenentwicklung
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