Luppi – das Projektmaskottchen der „Lebendigen Luppe“

Luppi mit Hinterhaube Foto:

Klein, gelb und frech – so sieht es aus, das Projektmaskottchen der „Lebendigen Luppe“.

Viele Mädchen und Jungen, teilweise auch ganze Kindergartengruppen und Schulklassen, waren an der Aktion „Zeichnet uns den Pirol!“ beteiligt. Nach langer und sorgfältiger Auswahl hat Jessies Pirolbild schließlich das Rennen gemacht. „Es war nicht einfach, aus der Vielzahl der Einsendungen das am besten geeignete Bild auszuwählen“, berichtet Sarah Bähr, Umweltbildnerin des Projektteams „Lebendige Luppe“ und Mitglied des Auswahlkomitees. „Jedes Bild für sich ist schön und einzigartig gewesen. Ausschlaggebend war schließlich, wie gut der Vogel gemäß dem jeweiligen Verwendungszweck wandelbar ist, also ob man ihn beispielsweise auch einmal mit Kopf oder Flügeln wackeln lassen kann.“

„Luppi“ wird auf einigen Publikationen zu sehen sein. Der kleine gelbe Vogel führt die Kinder durch unseren faszinierenden Auwald.

Der Pirol ist ein Charaktervogel lichter Auwälder, Bruchwälder und gewässernaher Gehölze, was ihn zum Maskottchen des Projekts „Lebendige Luppe“ werden ließ. Da die natürlichen Lebensräume des auffälligen, gelb-schwarzen Vogels aufgrund verschiedener menschlicher Eingriffe jedoch seltener werden, ist der Pirol zu einer bedrohten Art geworden. Das Projektteam der „Lebendigen Luppe“ hat sich deshalb auf die Fahnen geschrieben, das Auensystem zwischen Leipzig und Schkeuditz – das neben dem Pirol auch einer Vielzahl anderer Arten ein Zuhause bietet – langfristig zu fördern und zu erhalten. Die Städte Leipzig und Schkeuditz, die Universität Leipzig, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und der NABU Sachsen arbeiten gemeinsam an der Wiederbelebung ehemaliger Luppeläufe und wollen dem Auwald auf diese Weise neue Lebensadern schenken, den Wasserhaushalt des Auensystems insgesamt verbessern und die biologische Vielfalt in diesem wertvollen Ökosystem fördern.

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Aktuelles
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