Ansturm zur 2. Leipziger Fahrrad-Auwald-Rallye

 Foto: Ludo van den Bogaert

Herrlicher Sonnenschein begleitete unsere 2. Leipziger-Auwald-Fahrrad-Rallye am 3. September und war sicherlich mitverantwortlich dafür, dass sich so viele kleine und große Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Route unserer 2.Schnitzeljagd durch den Auwald begaben.

Schon zu Beginn der Veranstaltung um 10 Uhr trafen zahlreiche Fahrradfreundinnen und -freunde am Naturkundemuseum ein, so dass sich binnen kurzer Zeit eine Schlange vorm Startstand bildete, an dem wir die Karte und das Sammelheft für die diesjährige Rallye verteilten. Und der Zulauf hielt an! Etwa 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten zwischen 10 und 13 Uhr und absolvierten erfolgreich unsere Schnitzeljagd, bei der man eine Menge über die Gewässer unserer Stadt, die Auwaldpflanzen und –tiere, den Waldboden mit seinem Auenlehm als Standortgrundlage, aber auch als wichtigen Rohstoff erfahren konnte. Den Menschen etwas über den besonderen Wert einer Auenlandschaft – diesem Mosaik aus Wald, Wiese und Wasser – zu vermitteln, die Ökosystemleistungen konkret zu benennen und anschaulich zu zeigen – das hatten sich alle Akteure, die die Rallye mit einer Station und den dort angebotenen Aktionen unterstützen, auf die Fahnen geschrieben. Auf etwa 7 Kilometern ging es durch das Rosental bis zum kleinen Froschteich hinter dem Rosentalhügel und wieder zurück zum Naturkundemuseum. Den Weg, den man fahren wollte, konnte jeder anhand der ausgehändigten Karte selbst bestimmen. Vorgegeben waren lediglich die Stationen, an denen man sich quasi entlanghangelte. Betreut wurden diese vom Naturkundemuseum, der GeoWerkstatt, dem NABU Leipzig, der Auwaldstation, dem Schulbiologiezentrum und dem Team der Lebendigen Luppe. Bei jeder Einrichtung gab es eine Menge Interessantes zu erfahren: es wurden Quizfragen gelöst, Spiele und Experimente gemacht und man konnte sein Wissen über Flora und Fauna unter Beweis stellen. Wurde das erfolgreich geschafft, gab es einen Aufkleber ins Sammelheft und ein Kreuz auf die Landkarte – auf dessen Suche man sich dann in der nächsten Etappe begeben musste.

Am Ende konnten alle kleinen und großen Starterinnen und Starter auch wieder am Ziel begrüßt werden, niemand ging in den Wirren der Waldwege verloren, auch wenn es hier und da mal ein wenig kniffliger wurde.

Durchweg begeistert meldeten sich die Schnitzeljagdteilnehmerinnen und –teilnmehmer zu Wort. Viele Familien, aber auch wissbegierige Erwachsene machten sich auf den Weg – die Mischung der Aufgaben schien gelungen. Jeder konnte – neben einer Urkunde und einem Preis – auch ein wenig neues Wissen mit nach Hause nehmen.

Ein großer Dank an alle, die die Veranstaltung unterstützt haben!

Start und Ziel war das Naturkundemuseum - und hier gab es gleich das erste Quiz zur Leipziger Gewässergeschichte. - Foto: Ludo van den Bogaert Am Stand der GeoWerkstatt konnte man unter anderem ein Boden-Memory lösen. - Foto: Ludo van den Bogaert Basteln am Stand der Lebendigen Luppe: Auenlehm ist seit jeher ein beliebter Rohstoff, zum Beispiel für die Ziegelproduktion. Wie prima er sich kneten lässt und wieviel Wasser er speichern kann, konnte man hier selbst ausprobieren. - Foto: Ludo van den Bogaert Beim NABU Leipzig musste man heimische Singvögel und typische Kräuter und Sträucher erkennen. - Foto: Ludo van den Bogaert ... auch warum der Spitzahorn größere Blätter als der Feldahorn hat, wurde hier erklärt. - Foto: Ludo van den Bogaert Knifflig: welches Holzstück stammt von welchem Baum? Das wollten die Mitarbeiter der Auwaldstation wissen. - Foto: Maria Vitzthum Die Kolleginnen vom Schulbiologiezentrum klärten über die Heilwirkung vieler Auwaldpflanzen auf und luden zu deren Bestimmung ein. - Foto: Ludo van den Bogaert Geschafft! Am Ziel angelangt mit prall gefülltem Aufkleber-Sammelheft gab es für alle kleinen Teilnehmer eine persönliche Urkunde. - Foto: Ludo van den Bogaert
Aktuelles
Leben am Leipziger Auwald. Erkenntnisse aus der Kommunalen Bürgerumfrage Leipzigs – der Infoabend am 25. September 2019
Der Leipziger Auwald – Ort der Vielfalt, der Erholung und der Bildung – zieht sich wie ein grünes Band durch die Stadt und wird von den Bürgerinnen und Bürgern oft besucht und intensiv genutzt. Prof. Dr. Sylke Nissen und Dipl.-Pol. Karin Lange, die das Projekt Lebendige Luppe sozialwissenschaftlich begleiten, haben im Rahmen der kommunalen Bürgerumfrage über 1.500 Personen nach ihrer Einstellung zur Natur in der Stadt und zum Nutzungsverhalten der heimischen Auenlandschaft befragt. ...mehr
Molchmonitoring in den Papitzer Lachen
Die Papitzer Lachen sind Teil des FFH-Gebietes Leipziger Auensystem. In diesem Gebiet stehen Kammmolch und Rotbauchunke, als FFH-Arten unter einem besonderen Schutz. Um diesem Schutz gerecht zu werden, ist es wichtig durch ein sogenanntes Monitoring mehr über diese Amphibien in Erfahrung zu bringen. ...mehr
Lebendige Luppe im Kontext einer zukünftigen Auenentwicklung - Erfahrungsaustausch zur Auenrevitalisierung
Auf der Tagung „Lebendige Luppe im Kontext einer zukünftigen Auenentwicklung“ vom 6. bis 7. November präsentieren die Projektpartner Stadt Leipzig, Stadt Schkeuditz, Universität Leipzig, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und NABU Sachsen aktuelle Ergebnisse der verschiedenen Projektbausteine. ...mehr
Termin: 06.11.2019
Fachtagung: Lebendige Luppe im Kontext einer zukünftigen Auenentwicklung
weitere Beiträge >>
Fachtagung: Lebendige Luppe
Ausgezeichnetes Projekt
Newsletter abonnieren
gefördert durch
Kontakt
Kontaktbüro​ "Lebendige Luppe"
Michael-Kazmierczak-Str. 25
04157 Leipzig
Telefon: 0341 86967550
E-Mail:

Mo: 9–18 Uhr
Di–Do: 9–15 Uhr
(Eingang über Coppistraße, neben Nr. 69)

Wenn wir nicht im Büro erreichbar sein sollten, sind wir in der Aue unterwegs. Bitte haben Sie Verständnis! Kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail, wir melden uns bei Ihnen.
Stadt Schkeuditz Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH Universität Leipzig NABU Sachsen Stadt Leipzig, Amt für Stadtgrün und Gewässer Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt, Naturschutzfonds Bundesamt für Naturschutz Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit