Beim Geotag mit dem Forscherrucksack unterwegs

Zum Geotag der Artenvielfalt am 13. Juni 2015 begab sich eine Gruppe junger Entdecker_innen auf eine Expedition in den Schlosspark Lützschena. Die Forschungsaufträge und die nötige Ausrüstung trugen die 6- bis 9-Jährigen in Rucksäcken auf ihrem Rücken. Begleitet wurden sie von zwei Mitarbeiter_innen des Projekts Lebendige Luppe sowie einigen Eltern und Großeltern, die den Kindern auf dieser gewagten Forschungsreise beistehen wollten.

Geotag 2015 - Foto: NABU Sachsen

Will man unbekannte Gebiete entdecken, ist es hilfreich, die Dinge um sich herum einmal anders zu betrachten als sonst. Dazu bedienten sich Forscherinnen und Forscher verschiedener Hilfsmittel: da gibt es Lupen, Ferngläser oder Spiegel. Mit ihnen kann man zum Beispiel entfernte Dinge näher sehen, kleine Dinge groß sehen oder Dinge aus einer anderen Perspektive sehen.

Aber natürlich darf sich eine Forscher_in nicht nur auf ihre Apparaturen verlassen, sie muss auch ihre Sinneswahrnehmung trainieren. Ein Auftrag lautete deshalb, eine Geräuschelandkarte anzulegen. Von Blätterrauschen und Vogelgezwitscher bis hin zu Wasserplätschern und Flugzeuggebrumm wurde alles dokumentiert. Bei der Auswertung der Ergebnisse fiel allerdings auf, dass die erwachsenen Begleiter immer viel zu laut dazwischen redeten. In der undurchdringlichen Wildnis des Schlossparks waren durchaus auch gute Orientierungsfähigkeiten vonnöten. Der Kompass war da die Rettung. Durch ihn fanden schließlich alle die richtige Richtung.

An toten Bäumen und hohen Gräsern begegneten die Forscher_innen wilden Tieren, die wagemutig mit Becherlupen eingefangen und gründlich untersucht wurden. Besonders die Holzwespen zogen das allgemeine Interesse auf sich. Nach der eingehenden Betrachtung ließen die geschickten Jäger sie natürlich wieder frei. Wie in der Wissenschaft üblich, wurden alle Entdeckungen, Untersuchungen und Erkenntnisse in einem eigens dafür angelegten Auwaldforscherbuch festgehalten: die Namen der Tier- und Pflanzenarten, Zeichnungen von näher untersuchten Arten, Borkenabdrücke von Bäumen und andere wichtige Aufzeichnungen. An Ende wurden Mut und Durchhaltevermögen der kleinen Forscher_innen mit einem kleinen Geschenk belohnt: Luppi – der Luppe-Pirol begleitete die Kinder in Form eines Aufklebers nach Hause.

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Aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus muss die Amphibien- als auch die Rdexkursion, welche am 17.05.2020 und 30.05.2020 stattfinden sollten, auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis. ...mehr
Die Weiße Elster ist Flusslandschaft des Jahres 2020/21
Am 21.03.2020 wurde die Weiße Elster zur Flusslandschaft des Jahres 2020/21 gekürt. ...mehr
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Termin: 13.06.2020
Libellenexkursion – Flugartisten in Gewässernähe
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