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Ansturm zur 2. Leipziger Fahrrad-Auwald-Rallye

Stand der Lebendigen Luppe zur Auwald-Rallye 2016 | Foto: Ludo Van den Bogaert
Stand der Lebendigen Luppe zur Auwald-Rallye 2016 | Foto: Ludo Van den Bogaert

Herrlicher Sonnenschein begleitete unsere 2. Leipziger-Auwald-Fahrrad-Rallye am 3. September und war sicherlich mitverantwortlich dafür, dass sich so viele kleine und große Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Route unserer 2.Schnitzeljagd durch den Auwald begaben.

Schon zu Beginn der Veranstaltung um 10 Uhr trafen zahlreiche Fahrradfreundinnen und -freunde am Naturkundemuseum ein, so dass sich binnen kurzer Zeit eine Schlange vorm Startstand bildete, an dem wir die Karte und das Sammelheft für die diesjährige Rallye verteilten. Und der Zulauf hielt an! Etwa 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten zwischen 10 und 13 Uhr und absolvierten erfolgreich unsere Schnitzeljagd, bei der man eine Menge über die Gewässer unserer Stadt, die Auwaldpflanzen und –tiere, den Waldboden mit seinem Auenlehm als Standortgrundlage, aber auch als wichtigen Rohstoff erfahren konnte. Den Menschen etwas über den besonderen Wert einer Auenlandschaft – diesem Mosaik aus Wald, Wiese und Wasser – zu vermitteln, die Ökosystemleistungen konkret zu benennen und anschaulich zu zeigen – das hatten sich alle Akteure, die die Rallye mit einer Station und den dort angebotenen Aktionen unterstützen, auf die Fahnen geschrieben. Auf etwa 7 Kilometern ging es durch das Rosental bis zum kleinen Froschteich hinter dem Rosentalhügel und wieder zurück zum Naturkundemuseum. Den Weg, den man fahren wollte, konnte jeder anhand der ausgehändigten Karte selbst bestimmen. Vorgegeben waren lediglich die Stationen, an denen man sich quasi entlanghangelte. Betreut wurden diese vom Naturkundemuseum, der GeoWerkstatt, dem NABU Leipzig, der Auwaldstation, dem Schulbiologiezentrum und dem Team der Lebendigen Luppe. Bei jeder Einrichtung gab es eine Menge Interessantes zu erfahren: es wurden Quizfragen gelöst, Spiele und Experimente gemacht und man konnte sein Wissen über Flora und Fauna unter Beweis stellen. Wurde das erfolgreich geschafft, gab es einen Aufkleber ins Sammelheft und ein Kreuz auf die Landkarte – auf dessen Suche man sich dann in der nächsten Etappe begeben musste.

Am Ende konnten alle kleinen und großen Starterinnen und Starter auch wieder am Ziel begrüßt werden, niemand ging in den Wirren der Waldwege verloren, auch wenn es hier und da mal ein wenig kniffliger wurde.

Durchweg begeistert meldeten sich die Schnitzeljagdteilnehmerinnen und –teilnmehmer zu Wort. Viele Familien, aber auch wissbegierige Erwachsene machten sich auf den Weg – die Mischung der Aufgaben schien gelungen. Jeder konnte – neben einer Urkunde und einem Preis – auch ein wenig neues Wissen mit nach Hause nehmen.

Ein großer Dank an alle, die die Veranstaltung unterstützt haben!

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